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  R I E D L I N G E N


  Hedwig Bilgram 
Jahresgabe 2009
- CD

Hedwig Bilgram am Hammerflügel von Conrad Graf
Das Konzert-Programm der CD

Die Künstlerin Hedwig Bilgram
Conrad Graf (*17.11.1782 in Riedlingen
18.3.1851 in Wien)
Conrad Grafs Bedeutung für den Klavierbau der Beethoven-Zeit
Beschreibung des Instruments
Quellen

Tonstudio
Beschreibung des Instruments

Hammerflügel mit Prellzungen- (Wiener-) Mechanik und Stiefeldämpfung.
Tonumfang C1- f4.

Das Korpus Kirschbaum furniert, der Unterboden vollständig geschlossen, drei Säulenbeine mit schwarzen Kapitellringen,
leicht nach hinten geschwungenes Pedalbrett mit 4 messing-überzogenen Pedalen.
Abmessungen ohne Deckel in mm: Länge: 2416 mm, Breite: 1231 mm, Höhe: 869 mm, Kastenhöhe: 311-315 mm.
Stichmaß: 478 mm c2 Länge: 272 mm
Untertasten: Knochenbelag,
Obertasten: Birne mit Ebenholzfurnier.

Pedalfunktionen: Verschiebung, Fagott, Piano - Pianissimo, Dämpfungsaufhebung.
Besaitung: C1-E1 kupferumsponnen

2-chörig F1 - DIS Messing glatt, 3-chörig E-f4 Eisen, 3-chörig, 1 Dammspreize mit Blindchor f1-fis1,
Stimmtonhöhe: a1 = 430 Hz.
Signierungen: An der Stimmstockvorderseite Beinglasschild mit vergoldetem
Messingrahmen „CONRAD GRAF, Wien Wieden 182", am Resonanzboden: "CONR. GRAF OPUS 819"
Arbeitsnummer
rechts am Anhang eingeschlagen: „77"
Einordnung: Das Instrument entspricht in allen Details Grafs erster (von drei) Baureihen, mit gerade-eckigem Spitz, dem durchgehend einteiligen Steg, den gerundeten
Gehäusekanten und der über den ganzen Tonumfang
reichenden Dämpfung.
Nach der Opusnummer stammt der Flügel aus der Zeit 1823/ 24, er ist aber vermutlich
eines der allerletzten Exemplare der ersten Baureihe, da Graf bereits etwa 2 Jahre vorher
ein neues Modell
mit schräg-eckigem Spitz und zweiteiligem Resonanzbodensteg begonnen hatte.

Alexander Langer, Klagenfurt