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Christoph Burkart


Plakat zur Ausstellung

Portrait dess Künstlers


Ingolstadt


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Straße


alle Fotos:

©
Winfried Aßfalg



Christoph Burkart


Christoph Burkart wurde 1928 als ältestes Kind des Malers Albert Burkart und dessen Frau Anni in München geboren.
Von 1943 bis 1948 wuchs er in Zell - heute Teilort der Stadt Riedlingen - auf.
Mit 16 Jahren noch zur Flak eingezogen, legte er 1948 in Riedlingen das Abitur ab.

1951 – 1954 studierte er in München an der Technischen Universität Architektur und kam danach in das Büro des Münchner
Architekten Hans Döllgast, nach dessen Plänen der Wiederaufbau der zerbombten Münchner Residenz und der
alten Pinakothek realisiert wurde.

Als Architekt hat er ausserdem verschiedene katholische und evangelische Pfarrzentren geplant und - vielleicht berufsbedingt -
dabei einen besonderen Blick für die Schönheiten in seiner Umgebung erworben.

Heute zeigt er diesen in seinen Bildern.

C. Burkart ist im Grunde genommen ein stiller Mensch, der sehr spät zur Malerei fand.
Er wechselte sozusagen den Zeichentisch des Architekten mit der Staffelei und begann
erst 1985 Aquarelle zu malen.

Seine Familie und er leben seit 1960 in Icking.
Er nahm deshalb Unterricht in der Aquarellklasse bei Frau Inge Fasching
(Volkshochschule Wolfratshausen) und er hat sich dort sehr intensiv mit der Aquarelltechnik beschäftigt.

Trotz eines Schlaganfalles und der folgenden Einschränkung seiner rechten Hand malte Burkart mit viel Ausdruck und mit
beiden Händen weiter.
Seine Heimatgemeinde Icking würdigte dies anlässlich einer Ausstellung in Icking mit der Feststellung und dem Kompliment,
dass Kunst, indem sie dem Künstler viel abverlangt, diesen auch jung erhalten kann.

Als er zu seinem 80. Geburtstag im vergangenen Jahr in seinem Wohnort Icking dieser Ausstellung zustimmte, war Burkart
der Meinung, seine erste sei auch seine letzte.

Doch der enge Kontakt, den er mit Riedlingen, dem Riedlinger-Stammtisch in München,
seinen Jahrgängern und dem Riedlinger Museum und dem Altertumsverein hält, lässt nunmehr eine
zweite Ausstellung zustande kommen.

Darüber freuen wir uns besonders, denn:

Die Einschätzung seiner Heimatgemeinde Icking scheint demnach nicht falsch zu sein.


                                        
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