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Reinhard Meis - 1

Reinhard Meis - Seite 1
Reinhard Meis - Seite 2
Reinhard Meis - Seite 3
Reinhard Meis - Seite 4

Ausstellungsplakat

Baden in der Donau

Donau mit Stegen

Fastnacht

Haldenstrasse

Zwiefalter Tor


alle Fotos:

©
Winfried Aßfalg



Riedlingen, wie meine Mutter es kannte....

(mr) Reinhard Meis, der Künstler der Ausstellung vom 22.05. bis 28.06.09 in der Städtischen Galerie, hat seine Wurzeln in Riedlingen.
Seine Mutter Hedwig wurde am 7. Oktober 1889 als Tochter des Apothekers Gottlob Brand hier geboren, der hier die alteingesessene Apotheke am Marktplatz
führte.

Reinhard Meis, Jahrgang 1927, war nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft Lehrer in seiner Heimatstadt Wuppertal. Sein künstlerisches Talent setzte er in der Lehrer- und Erwachsenenbildung und in Veröffentlichungen ein.
Bis zu seiner Pensionierung war Meis leitender Ministerialbeamter im Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Jahre 2003 machte Reinhard Meis zusammen mit seiner Ehefrau auf einer seiner vielen Reisen in den Süden Europas Station in Riedlingen und besuchte das neu eingerichtete Museum. Aus dem Zusammentreffen mit dem Vorsitzenden des Altertumsvereins wurde eine fast jährlich wiederkehrende Begegnung und Freundschaft, aus der sich die Idee zu dieser Ausstellung entwickelte:
Der Sohn malt und sieht die Geburtsstadt seiner Mutter so, wie sie damals um 1900 war.

Viele Eindrücke konnte Meis aus den niedergeschriebenen Jugenderinnerungen seiner Mutter in Bilder umsetzen. Dabei ging es nicht um das Abmalen alter Darstellungen. Sie dienten lediglich als Gedächtnisstütze für einen Künstler, der diese Stadt nur aus den Schilderungen der Mutter und an Hand von Fotografien kannte, die sein Großvater als einer der Ersten Fotografen in Riedlingen fertigte.
Reinhard Meis verwandelt sozusagen Geschichte und Geschichten in Bilder. Sein Blick sieht die Schönheiten der kleinen Donaustadt auf besondere Weise. Die in Öl oder Aquarell gemalten, lichtvollen Bilder überzeugen.

In zahlreichen Ausstellungen hat Reinhard Meis bisher in der Gegend seiner Wuppertaler Heimat begeistern können.
Die Bilder für Riedlingen sind eine Hommage an die Stadt seiner unmittelbaren Vorfahren.

Deshalb hat der Künstler beschlossen, den Reinerlös der verkauften Bilder dem Museum zur Verfügung zu stellen.
Und:
Deshalb hat das Museum allen Grund, dem Künstler für diese Großzügigkeit herzlich zu danken.

DANKE, HERR MEIS!

Wie Herr Meis überhaupt dazu kam, Bilder von Riedlingen zu malen, erfahren Sie hier

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