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Jahresgabe 2009
Exklusive Geschenke

aktuelle Ausstellungen

Die Öffnungszeiten vom 04.04. bis 04.12.2010
  • Freitag und Samstag 15 -17 Uhr und
  • Sonntag 14 -17 Uhr
  • Führungen für Gruppen ganzjährig nach Vereinbarung:
    • Tel. 07371- 90 96 33
    • Fax 07371- 90 90 04
    • email info@museum-riedlingen.de
Winterpause
Neues

Stadtführungen

In der Saison 2009 hat die Museumsmannschaft 63 Stadtführungen außerhalb der Öffnungszeiten des Museums durchgeführt.
So wollen wir auch weitermachen:
Um dem großen Interesse noch mehr entgegenzukommen, stellen wir eine spezielle Seite mit

in unsere Homepage ein.
Bitte bedienen Sie sich dieses Angebots - wir sind wie die Pfadfinder:     Allzeit bereit!

Flyer Einladung
5. Tagung zur Hinterglaskunst vom 01. - 02.10.2010

Im Jahre 2010 wird das Museum "Schöne Stiege" Ort einer internationalen Tagung über Hinterglaskunst sein.
Diese Tagung, die schon zum 5. mal abgehalten wird, hat sich in diesem Jahr unser Museum mit seiner einmaligen Sammlung an Hinterglasbildern als Tagungsort ausgesucht
.

Sie können sich eine Anmeldungskarte - sei es als Besucher oder als möglicher Vortragender - hier herunterladen




Hl. Katharina Ganzfigur



Portrait

Fotos: Winfried Aßfalg

Städt. Galerie im Spital Hl. Geist

Hl. Katharina ziert Ausstellung

(ag) Es gibt noch Glücksfälle für kleine Museen:
Eine rund 600 Jahre alte Figur wurde dem Museum in die Städtische Galerie im Spital zum Hl. Geist als Dauerleihgabe aus Privatbesitz übergeben. Nach einer grundlegenden Restaurierung durch Willi Mayer in Langenenslingen kann die hl. Katharina nunmehr bestaunt werden.

Diese Figur schreibt eine Geschichte, die nirgendwo geschrieben steht, aber durchaus so gewesen sein könnte.
Als in Egelfingen auf der Schwäbischen Alb 1405 eine Kapelle mit dem Weihetitel „Unser lieben Frau“ gebaut wurde, darf man davon ausgehen, dass auch ein Marienbildnis das Innere der Kapelle zierte.
Üblicherweise war eine Muttergottes dargestellt, die das Jesuskind auf dem rechten oder linken Arm trug. Das lässt sich am Hüftschwung feststellen, der als „Stützhilfe“ entsprechend ausgearbeitet wurde.
1535 wurde die Kapelle der hl. Katharina geweiht, so dass möglicherweise die Maria mit Kind aus Sparsamkeit einfach umgearbeitet wurde zur neuen Weihepatronin. Das Jesuskind wurde einfach weggenommen.
Die strenge, fast statische Körperform und das ernste Gesicht weisen aber durchaus in die späte Romanik, in die Zeit der ersten Kapellennennung, wogegen die Gewandfältelung und die Krone auf dem Haupt spätere Zutaten aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts sein dürften. Wohl noch später kamen die heute vorhandenen Attribute Märtyrerpalme, Folterrad und Schwert hinzu.
Die Figur wurde auf den kleinen Sockel gestellt, um die Beschriftung anbringen zu können. Wahrscheinlich überlebte die Skulptur den Einzug in die 1747 neu erbaute Pfarrkirche nicht und wurde an Privat weitergegeben.
Jahrzehntelang zierte sie dann in Egelfingen als Nischenfigur eine Hausfront, bis sie aus Witterungsgründen in Sicherheit gebracht wurde. Der beste Platz ist in einem Museum, beschloss die Eigentümerfamilie Rolf Neuburger und informierte die Riedlinger Museumsmannschaft. Natürlich bestand großes Interesse an dem Kunstwerk.

So zeigt sich nunmehr die kostbare Skulptur mit den Resten der Originalfassung und den angeglichenen Retuschen als das derzeit älteste Werk in der Riedlinger Städtischen Galerie zum Hl. Geist.




Das 700. Mitglied



Foto: Museum
Altertumsverein

700. Mitglied eingetragen

(av) In der nunmehr 158jährigen Geschichte des Altertumsvereins Riedlingen gab es sicher viele Höhepunkte.
Noch nie aber konnte der Verein, der zweitälteste seiner Art im Landesteil Württemberg, 700 Mitglieder verzeichnen. Der 2. Vorsitzende,
Dr. Artur Ulrich, überreichte dem neuen 700. Jubiläumsmitglied Bernd Lock, Riedlingen, ein kleines Buchgeschenk.

Die Statistik zeigt, dass 423 Mitglieder direkt in Riedlingen und 69 in den umliegenden Orten und der Kreisstadt Biberach wohnen.
Weitere 197 Mitglieder leben irgendwo im weiteren Deutschland und 11 Mitglieder im europäiscchen und außereuropäischen Ausland.

Aus den Mitgliedsbeiträgen werden die Jahresgaben finanziert.
Als nächstes Präsent erhalten die Mitglieder am Jahresende 2009 eine CD-Einspielung durch Frau Prof. Hedwig Bilgram auf dem
Hammerflügel von Conrad Graf aus dem Jahre 1824.

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Hedwig Bilgram am Hammerflügel

Bilgram 2

Konzert Albbote

Konzert SZ

Hedwig Bilgram bei den Tonaufnahmen

Die Museumssaison 2009 begann gleich mit einem

überaus herausragenden Konzert

am 18.04.09 in der Städtischen Galerie:

Die international berühmte Organistin und Cembalistin ( siehe wikipedia:  Prof. Hedwig Bilgram (München)) konzertierte auf dem Graf-Hammerflügel mit
Musik von Beethoven, Schubert, Chopin sowie Robert und Clara Schumann.

Der Applaus des Publikums und die Resonanz der Presse auf dieses einzigartige Konzert war nicht nur begeistert und herzlich, sondern geradezu hingerissen von der Gestaltungskraft dieser großartigen Musikerin.

Für sie war es wohl auch eine neue, interessante Gelegenheit, Musik auf diese Weise zu machen. Denn sie ist berühmt als Cembalistin, als Organistin, aber nicht als Virtuosin auf dem Hammerklavier, das sie in der Galerie zum Hl. Geist nun plötzlich in seiner ganzen Graf'schen historischen Realität erleben konnte.

Und dieser Graf'sche Hammerflügel hat offensichtlich auch die Liebe dieser großartigen Künstlerin erweckt, denn sie kam wieder, um das Konzertprogramm auf CD einzuspielen und so dem genialen Klavierbauer Conrad Graf und den Komponisten aus Graf's Lebenszeit einen musikalischen Dank zurückzugeben.

Den Nutzen dieser Liebeserklärung werden wir - die Besucher des Museums - sicher bald bekommen:
eine CD
- einer der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit,
- gespielt auf einem Instrument eines Riedlingers, der vor 200 Jahren gelebt hat, und
- der mit seiner handwerklichen Kunst den bedeutendsten Künstlern seiner Zeit das gab,
was sie für ihre alle Zeiten überdauernden Werke benötigten:

nicht nur ein Klavier, NEIN:
                                                    ein Graf-Hammer-Klavier.

Dieses Konzert und seine Folgen in der Presse:

Schwäbische Zeitung vom 21.04.2009
Albbote vom
21.04.2009
Schwäbische Zeitung vom 29.04.2009



Ausstellungen 2010
Plakat
Wechselausstellung im Museum:
Zeichen der Frömmigkeit
... dass ich in den Himmel komm ...
Ausstellungen 2009
04.04.- 05.12.09 Wechselausstellung im Museum:     Riedlingen im 19. Jahrhundert.
Ein Blick in die Geschichte der Stadt
          lesen Sie hier mehr darüber

Ausstellungen in der Städtischen Galerie zum Hl. Geist 
22.05. bis 28.06.09

Reinhard Meis, Wuppertal:        Riedlinger Reminiszenzen, Aquarell- und Ölmalerei
Wie meine Mutter Riedlingen kannte“

17.07. bis 23.08.09
Gerda Sorger, Riedlingen:        Retrospektive

04.09. bis 04.10.09 
Christoph Burkart, München:    Aquarelle
16.10. bis 22.11.09

Gerold Jäggle, Bildhauer
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Aktuelles von Vorgestern:



Museumsmannschaft
Die Redakteurin der Schwäbischen Zeitung, Frau Marion Buck, besuchte das Museumsbüro - natürlich an einem Dienstag.
Hier erfuhr sie Wichtiges, das am 25.09.2008 so in der Zeitung zu lesen war:

2010 ist die Volksfrömmigkeit Thema

Riedlingen In den Riedlinger Museen bleibt die Zeit nicht stehen. 675 Mitglieder zählt der Altertumsverein, der 25000. Besucher wird demnächst erwartet und 2008 wurden 50 Sonderführungen gestemmt. Ohne ideenreiche Museumsmannschaft ginge das nicht. Die bereitet für 2010 eine Ausstellung zur Volksfrömmigkeit vor. ...

Lesen Sie weiter:

Schwäbische Zeitung vom 25.09.2008 als Faksimile

Auf der Erfolgsleiter
Die Museumsmacher

Nur selten hat man sie alle beisammen, die Dienstags-Mannschaft und die Schlüssler und den Museumsleiter und seinen Stellvertreter.
Der Fotograf nützte die Gunst der Stunde und lichtete sie ab: auf der Schönen Stiege, wie es sich gehört. Und wie ein alter Schlager besingt: On the stairways to paradise....


Hl. Gallus

Foto: Winfried Aßfalg

Hl. Gallus Ansicht von der Seite

Die neue Heiligenfigur
 in der Städtischen Galerie
aus der Zeit um 1780

Foto: Winfried Aßfalg

Heiligenfigur als Geschenk

(ag) Das passiert einem Museum nicht alle Tage, eine wertvolle Figur aus der Spätphase des 18. Jahrhunderts geschenkt zu bekommen. Riedlingen hatte das Glück und konnte das restaurierte Kunstwerk neulich anlässlich des Konzerts in der Galerie der Öffentlichkeit präsentieren.

Es war vergangenen Herbst, als der Museumsleitung eine Heiligenfigur gezeigt wurde mit der Möglichkeit, diese als Geschenk hier zu lassen. Dem Vernehmen nach soll sie aus dem Raum Riedlingen stammen, gehörte aber einem Arzt aus Singen/Hohentwiel. Nachdem klar war, dass diese Figur dem Museum überlassen wird, setzte auch das Forschen ein. Dem Heiligen fehlt jegliches Attribut, was eine Bestimmung immer sehr erschwert. Allerdings weist die eigenartige Kleidung mit Mozetta (Schulterumhang) und Skapulier (Textilband, auf der Vorderseite sichtbar), Mönchskutte, Kapuze und wallender Bart auf einen Ordensheiligen hin, der nach Stellung der Finger seiner rechten Hand auch noch einen Stab mitgeführt haben muss. Diese Einzelheiten sind bei der Darstellung des hl. Gallus zu finden, dem Gründer des Klosters St. Gallen und Weihepatron zahlreicher Kirchen in Oberschwaben. Die Figur ist in die Zeit um 1780 zu datieren. Als lokaler Künstler kommt Johann Friedrich Vollmar (1752-1818) in Frage. Vollmar hatte von 1774 bis 1777 für das Kloster St. Gallen gearbeitet, ehe er nach Riedlingen zog. Von hier aus bekam er verschiedene Aufträge, so den leider verloren gegangenen Altar der Katharinenkapelle beim Siechenhaus in Riedlingen und auch die Ausstattung der Pfarrkirche St. Gallus in Wurmlingen/Tuttlingen. Der Zustand der Fassung war schlecht, eine Restaurierung dringend erforderlich. Sie erfolgte durch Willi Mayer aus Langenenslingen.


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Hedwig Bilgram in Riedlingen
Prof. Hedwig Bilgram bewunderte 
den guten Zustand und den
sensiblen Klang des
Hammerflügels, der in
der Städtischen Galerie
in Riedlingen steht.

SZ-Foto: Marion Buck
Prominenter Besuch
Bilgram spielt auf dem Flügel

RIEDLINGEN - Am 02.05.08 hat Museumsleiter Winfried Aßfalg in Riedlingen prominenten Besuch bekommen.
Die aus Memmingen stammende und international bekannte Organistin und Cembalistin Hedwig Bilgram besuchte
Riedlingen, spielte und bewunderte den Riedlinger Graf-Hammerflügel.

Von unserer Redakteurin Marion Buck

„Da haben Sie ein Goldstück stehen", sagte Prof. Hedwig Bilgram, die auf Einladung Aßfalgs von München, ihrem Wohnort,
nach Riedlingen reiste. Hammerflügel sähe man sonst nur in Museen. Aber einen zu spielen, sei für sie eine besondere Ehre.
Der Kontakt zu der bekannten Organistin kam über ein Museumsmitglied zustande. Winfried Aßfalg schrieb Bilgram einen
Brief, in dem er auch noch weitere Anknüpfungspunkte erwähnte - Aßfalgs Bruder Robert ist mit Hedwig Bilgram in
Memmingen zur Schule gegangen.
Gern sei sie nun nach Riedlingen gekommen, sagte Bilgram, bewunderte den wertvollen Flügel, und gab eine Kostprobe ihres
Könnens. Und auch der Einladung, einmal in Riedlingen für die Öffentlichkeit zu spielen, würde sie gerne folgen.
Bilgram konzertierte als Orgel- und Cembalosolistin mit vielen bedeutenden Dirigenten, unter anderem mit Rudolf Kempe,
Leonhard Bernstein und Herbert von Karajan.
Eine überaus reiche Konzerttätigkeit führte Hedwig Bilgram durch viele Länder Europas, durch die USA und Kanada, Japan
und Russland.
Und vielleicht bald - nach Riedlingen.

Bilgram, spielend
Ein Juwel, schwärmte die  inter- 
national bekannte Organistin und
Hammerklaviersolistin Hedwig
Bilgram aus München von dem
Conrad-Graf-Flügel, der als Leihgabe
in der Städtischen Galerie in
Riedlingen steht. Die begeisterte
Musikerin sagte sogar ein Konzert
zu und spielt notfalls barfuß, weil der
Flügel für ihre Größe zu nieder ist.
FOTO: W. WOLF

Was Frau Wolf im Wochenblatt über den Besuch von Frau Bilgram schrieb:

Begeisterung

Winfried Aßfalg ist ein Mann, der gerne strahlt. Und immer wieder hat er auch Grund dazu. Diesmal war es die Begeisterung
einer international bekannten Musikerin, die ihm das Lächeln auf das Gesicht zauberte: Hedwig Bilgram. Ihr Herz freilich
schlug nicht wegen des Museumsleiters einige Takte schneller, sondern wegen des Flügels, den der gebürtige Riedlinger
Conrad Graf 1824 schuf und der seit 2007 Jahr in der Städtischen Galerie in Riedlingen steht. Von einem „Juwel" sprach
die Organistin, Cembalistin und Hammerklaviersolistin. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man ein solches Instrument
unter die Finger bekommt", schwärmte sie und sagte spontan ein Konzert zu.


CD-Einspielung?
Da geriet Aßfalg ins Träumen und will wegen einer CD-Einspielung mit den Repräsentanten des Leihgebers des wertvollen
Instrumentes, der Stiftung pro arte der Kreissparkasse Biberach, sprechen. Aufmerksam auf Hedwig Bilgram wurde Aßfalg
dank der „bayerischen Außenstelle des Altertumsvereins", Maria Theresia Pfender. Die hatte ein Konzert gehört und ihr
spontan geschrieben und von dem Flügel in Riedlingen berichtet. Die Musikerin reagierte allerdings erst, als der Museumsleiter
sie auf die gemeinsame Schulzeit der Künstlerin und-seines Bruders in Memmingen aufmerksam machte.

Waltraud Wolf
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Schwäbische Zeitung vom 08.03.08


Hauptversammlung des Altertumsvereins
Schwäbische Zeitung vom 08.03.2008 (auszugsweise zitiert):

Museum "Schöne Stiege lebt vom Ehrenamt" (zep) .... Auf einen Blick 

Mitgliederstand 643. Einstimmig bestätigt wurden Vorsitzender Winfried Aßfalg, zweiter Vorsitzender Dr. Artur Ulrich. Schatzmeister Manfred Birkle, Schriftführer Rolf Kronenbitter. In den Beirat sind gewählt: Dietmar Bartnik. Peter Haggenmüller, Ilse Jäger, Werner Müller, Ulrich Widmann. Kassenprüfer bleiben Dr. Joachim Blersch und Roland Uhl. Die Homepage pflegt Eckart Wall. Den Pressespiegel besorgt Bernard Mohr. 50 Mal im Jahr treffen sich zum Dienst-Tag Gerhard Diesch, Franz-Josef Gerster, Peter HaggenrnülIer, Werner Müller und Wolfram Teschner für sieben Stunden Arbeitseinsatz. Das sind 2100 Stunden irn Ehrenamt. Als Schlüssler tun ihren Dienst Gerhard Diesch, Franz-Josef Gerster, Hartmut Madre. Werner Müller, Peter Haggenmüller, Werner Selg, Dr. Artur Ulrich und Wolfram Teschner an 37 Wochenenden im Jahr, unterstützt von rund 60 weiteren Mitgliedern.
Sein handwerkliches Können bringt Gereon Fritschle ein. Die neue Ausstellung heißt: Riedlingen im 19. Jahrhundert. „Da mehr als die Hälfte aller Besucher von außerhalb nach Riedlingen kommt, ist das Museum auch ein positiver Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Die Leute wollen essen und kaufen ein" hob Vorsitzender Aßfalg hervor...

Presseinfo vom 12.03.2008

Museum/Städtische Galerie - Aufsichtsplan steht!

(mr) Es sind nicht weniger geworden, die sich ehrenamtlich in den Dienst des Museums und der Städtischen Galerie als Aufsichtspersonen stellen, sondern mehr! Eine solche Feststellung treffen zu können, ermuntert die ganze Museumsmannschaft. Insgesamt arbeiten jetzt 75 Personen im Museumsbereich mit.

An 35 Wochenenden, vom 6. April bis 6. Dezember haben dieses Jahr die Einrichtungen geöffnet und viele Besucher finden hoffentlich den Weg dorthin, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch etwas zu tun bekommen. In knapp 40 Minuten konnten alle Aufsichtstermine für die über 100 Öffnungszeiten besetzt werden. Als ersten Dank wurde den Mitarbeitern schon einen Blick in die neue Wechselausstellung ermöglicht, die sich mit wichtigen Ereignissen und Vorgängen zwischen 1800 und 1900 in Riedlingen und Umgebung befasst.

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Der 20000. Besucher
von links: Peter Haggenmüller, 
Ruth Gläsel, Karl-Heinz Gläsel,
Dr. Artur Ulrich


Foto: Winfried Aßfalg


Aus dem Mitteilungsblatt der Stadt vom 29.11.2007:

20 000 Besucher im Museum /Galerie

(mr) Mit großer Spannung hat am Sonntag Dr. Artur Ulrich, 2. Vorsitzender des Altertumsvereins 1851 e.V. in der „Schöne Stiege"
den oder die 20 000 Besucher/in seit der Eröffnung des Museums im Oktober 2002 erwartet.
Große Überraschung herrschte beim Ehepaar Ruth und Karl-Heinz Gläsel aus Bad Buchau, als Ihnen die Nachricht dieser
Ehrung mitgeteilt wurde. Zusammen mit dem Dienst habenden Schlüssler Peter Haggenmüller wurden die Geehrten
auch mit Museumsgaben beschenkt. Aus Freude darüber trugen sich die Gäste aus Bad Buchau als 635. und 636.
Mitglied in die Liste des Altertumsvereins ein.




Auszeichnung
SZ-Foto: Jungwirth

SCHWÄBISCHE ZEITUNG, Mittwoch, 10. Oktober 2007 / Nr. 234

Altertumsverein erhält für seine Arbeit eine Anerkennungsurkunde des Landes

RIEDLINGEN (uno) - Der Altertumsverein Riedlingen hat vom Land eine Anerkennungsurkunde beim Landeswettbewerb Kommunale
Bürgeraktion 2007 erhalten. Diese wurde vom Riedlinger Bürgermeister Hans Petermann in der Gemeinderatssitzung am Montag
dem Leiter Winfried Aßfalg und seiner „Dienstagsmannschaft" überreicht. Petermann hob die Leistungen des Altertumsvereins hervor.
So hat der Verein seit seiner „Wiederbelebung" inzwischen über 600 Mitglieder. Jährlich werden mehrere interessante Ausstellungen
kreiert. Petermann erinnerte an die Ausstellung zu „750 Jahre Stadt Riedlingen", an die Ausstellung „Lauter Riedlinger" oder an die
derzeitige Spielzeugausstellung. Petermann wies aber auch darauf hin, dass es dank des Einsatzes vor allem von Winfried Aßfalg
gelungen sei, dass etwa das Johann Joseph Christian-Kreuz und der Hammerflügel als feste Leihgaben in Riedlingen verbleiben.
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Jahresgabe 2007

Kalender 2008

Jahresgabe 2008

Andreas Mayser

Foto: Winfried Aßfalg


Jahresgaben an die Mitglieder

Erfolgreiche Jahre haben die Vereinsleitung und Museumsmannschaft beflügelt, den Erfolg in Form von besonderen weihnachtlichen Jahresgaben an die Vereinsmitglieder zurückzugeben:
2003 erhielten die Vereinsmitglieder ein Büchlein mit den ausgestellten Bildern des Riedlinger Malers Anton Denzel,
2004 den großartigen Kalender mit Darstellungen Riedlingens aus fünf Jahrhunderten
2005 das neue Werk des Museumsbeauftragten der Stadt - (gleichzeitig Vorsitzender des Altertumsvereins, Autor, Forscher und - man wird es nicht glauben: über Jahrzehnte und bis 2008 Posaunist der Dixieband Stützles Halbe Stompers - ) Winfried Aßfalg:
Lauter Riedlinger - Prominenz aus 5 Jahrhunderten, das aus Anlass des 750-jährigen Stadtjubiläum Riedlingens verfasst wurde.
(Dieses einmalige Buch können Sie im Museumsladen oder - per Post, Fax oder email - beim Museumsbüro erwerben.)
2006 einen Kalender mit Bildern vieler in der Johann-Joseph-Christian-Ausstellung gezeigter Kunstwerke, meisterhaft fotografiert von Winfried Aßfalg. Die Resonanz auf den Kalender ist groß - nur wenige Exemplare sind noch erhältlich.
2007 wurde von Winfried Aßfalg mit Bildern von Exponaten der Spielzeug-Ausstellung wieder ein Kalender gestaltet, der den Mitgliedern des Altertumsvereins zugesandt wurde. Dieser Kalender ist jedoch nicht zu kaufen - leider.
2008 erhielten die Mitglieder des Altertumsvereins ein ganz besonderes Präsent: Winfried Aßfalg kam in den Besitz des Tagebuchs  des späteren Oberamtspflegers Andreas Mayser und veröffentlichte dieses
nun exklusiv für die Mitglieder des Vereins.
Es zeigt Einblicke in die bürgerliche Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, wie wir sie selten bekommen können.
2009 konnte den Mitgliedern ein ganz besonderes Geschenk gemacht werden: Sie erhielten eine CD mit den Aufnahmen, die Frau Prof. Hedwig Bilgram auf dem Conrad-Graf-Hammerklavier eingespielt hatte. Die CD kam nicht in den Handel, wenige Exemplare sind noch im Museum zu erhalten (Preis: 15 €).
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Ethelred Sturm in der Werkstatt
Ethelred Sturm bei der Nacharbeit seines gegossenen Messerbänckchens.

Modell und Gußform
Holzmodell aus dem Jahre 1922 für ein Messerbänckchen und das gegossene Produkt von heute

Messerbänkchen in Japan
Bänkchen in Japan, - hier für OHashi (Stäbchen)

in Japan 2
Bänkchen in Japan, - hier für OHashi (Stäbchen)
Fotos: Museum, Ekke Wall

Exclusiv für die „Schöne Stiege“
Messerbänkchen des Expressionismus

(mr) Messerbänkchen sind eigentlich aus der Mode gekommen und gehören dennoch zum elegant gedeckten Tisch. Sie ermöglichen die Ablage des Bestecks, ohne dass das Tischtuch Flecken abbekommt. Zudem sind sie eine Zierde für jeden festlich gedeckten Tisch, vor allem dann, wenn die Bänkchen Münchner-Riedlinger Tierformen zeigen.

Zugegeben, für viele Menschen ist es altmodisch, solche Ablegehilfen auf dem Tisch zu haben und die Idee stammt auch aus einer Zeit, in der es mühsam war, die großen Leinentischtücher zu waschen und zu stärken. Damals war die Hausfrau bestrebt, diese ein zweites oder drittes Mal benützen zu können. Dennoch zieren heute mehr und mehr klassische Messerbänkchen als Tischdekoration die Tafel.

Die Zinngießerei Sturm in Riedlingen besitzt exklusive Formen, die Ethelred Sturm auch für das Riedlinger Museum „Schöne Stiege“ gießt.

Diese Produkte, es gibt zwölf verschiedene Formen, haben eine interessante Geschichte. Es war 1922, als L. Eickemayer, Professor an den Münchner Lehrwerkstätten, für Felix Sturm ein Sortiment entwarf. Die abstrahiert gestalteten und sehr originellen Tierfiguren können als Kunstwerke des Expressionismus bezeichnet werden. An den Münchner Lehrwerkstätten, 1902 in München als Ausbildungsstätte für Künstler und Kunsthandwerker gegründet, lehrte z.B. Professor Carl Caspar und Ernst Ludwig Kirchner war dort Schüler. Aus dieser Tradition heraus gesehen haben die Modelle und auch die fertigen Produkte ihren festen Platz in der Kunstgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts.

Hunde, Schafe, Ziegen- oder Steinböcke, Luchse und Füchse bieten mit ihren lang gezogenen Rücken den Platz für Messer, Gabel oder Löffel. Jedes Bänkchen ist einzeln aus Zinn gegossen und muss dann noch mühsam nachgearbeitet werden, bis es die saubere Eleganz für einen schön gedeckten Tisch aufweist. Sturm ist einer der letzten Kunstzinngießer in Württemberg.
Diese kleinen Kunstwerke sind im Museum „Schöne Stiege“ zu bestaunen und zu erwerben.
Ein ganzes Sortiment dieser Bänkchen hat sogar schon den Weg nach Japan gefunden und ist dort begeistert aufgenommen worden (siehe die unteren 2 Bilder).

Öffnungszeiten: Freitag/Samstag 15-17 Uhr und Sonntag 14-17 Uhr.

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Schwäbische Zeitung vom 12.08.06

Bravo Riedlingen" sagt das Gästebuch

Weder Hitze noch Regen halten Kunstinteressierte von einem Besuch im Museum „Schöne Stiege" ab. International ging es an einem Wochenende zu. Eine Besucherin aus Belgrad fand das Museum „sehr schön", ein Ehepaar aus Flandern interessierte sich für die Stadtgeschichte und die Postkartensammlung. Sie suchen Kontakt zu Besitzern von Feldpostkarten, die während des Ersten Weltkriegs von deutschen Soldaten in Flandern geschrieben wurden. Gäste aus Frankreich waren einfach begeistert. Ein Besucher schrieb ins Gästebuch: „Ich habe das Louvre-Museum und das Museum von Riedlingen besucht, begleitet von meinem Freund Rudi. Diese beiden Museen sind in gleicher Weise interessant. Bravo Riedlingen!
J. Mallevays." (mr)


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Museumsjahr 2006

und natürlich gilt ähnliches auch für jedes weitere Jahr....
Ehrenamt leistet über 1.000 Stunden Aufsicht

Tolle Einsatzbereitschaft

Riedlingen (mr) - „Man kann  sich nur freuen über so viel Einsatzbereitschaft, wie sie seitens der Museums- Mannschaft wieder eingebracht wird", erläutert Museumsleiter Winfried Aßfalg.

... Die Zahl der Ehrenamtlichen stieg sogar noch um vier neue Mitarbeiter auf 67 an. Damit konnte die gesamte Saison  2006 mit 37 Wochenenden abgedeckt werden. Für jede Öffnungszeit sind im Museum neben dem verantwortlichen "Schlüssler" weitere zwei Personen erforderlich. Während der  sechswöchigen Ausstellung mit Kunstwerken von Johann Joseph Christian müssen noch einmal zwei Personen zusätzlich eingeplant werden. So leisten die Freunde des Museums, die meist auch Mitglieder im Altertumsverein 1851 e.V. sind, insgesamt dieses Jahr etwas über eintausend Stunden Aufsicht. Auch die Zahl der Schlüssler, die ja jeweils das ganze Wochenende Dienst haben, konnte  von bisher sechs  auf sieben Personen erhöht werden.  Der schönste Lohn für alle ehrenamtlich Tätigen ist ein reger Besuch des Museums und der Ausstellungen.
...
Quelle: INFO vom 29.03.2006


aktuelle Ausstellungen
        
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Museum Schöne Stiege: 
Wechselausstellung 2010

04.April bis 04.Dezember 2010


ZEICHEN DER FRÖMMIGKEIT
... dass ich in den Himmel komm ...





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