home
Museum Schöne Stiege
Galerie zum Hl. Geist
Altertumsverein
Kontakt
Aktuelles
logo
M U S E U M
  R I E D L I N G E N


Altertumsverein

Inhalt dieser Seite:
Geschichte
Aufgaben und Ziele
Sammlungen
Mitglieder
Beitrittserklärung
Jahresgabe
Veranstaltungen
Verantwortliche
Geschichte
Der Altertumsverein Riedlingen 1851 e.V.


     alemannisches Fundstück

Foto: Winfried Aßfalg




Riemenzunge, 8. Jhdt

Foto: Winfried Aßfalg

ist der Zweitälteste seiner Art im Landesteil Württemberg.

Einen Namen machten sich die Mitglieder des Altertumsvereins im 19. Jahrhundert durch ihre Ausgrabungen vorgeschichtlicher Fundstellen. Im Sammlungsbestand des Vereins sind Raritäten aus der Hallstattzeit, die in Riedlingens Umgebung gefunden wurden. Auf Initiative des Riedlinger Altertumsvereins begannen auch die Grabungen auf dem heute europaweit bekannten Gelände der Heuneburg.

Ein Zitat aus jener Zeit: "Es ist möglich, dass in diesem Hügel noch mehrere Gegenstände sich befanden, da der Eifer der anwesenden Vereinsmitglieder die nothwendige Sorgfalt beim Ausgraben unmöglich machte...".

Aus heutiger Sicht waren diese Grabungen in der Umgebung wohl eher „Raubgrabungen“. Aber sie eröffneten ein großes Interesse an der eigenen Geschichte und schufen so die Motivation, wertvolle Gegenstände aus allen Epochen zu sammeln.

Im 20. Jahrhundert verlor der Verein durch die Umbrüche von Inflation und Krieg seinen Elan, nach dem 2. Weltkrieg waren nur mehr wenige Mitglieder am Leben (Vorsitzender OStR Willy Groß, Schriftführer OStR Setz, OStR Wall u.a.), am Ende war er ein Verein ohne Mitglieder. Seine Schätze schlummerten vor sich hin, manches war von einem allmählichen Verfall bedroht.

Es ist wohl mit ein Verdienst des heutigen Vereins-Vorsitzenden und gleichzeitig Museums-Leiters Winfried Aßfalg, dass dem Verein ein neues - jetzt wieder blühendes - Leben zurückgegeben wurde: in Neuwahlen 1999 wurde er „wieder belebt“ und hat seither eine stetig steigende Mitgliederzahl.


nach oben


Aufgaben und Ziele


















JJ Christian: Kruzifix

Foto: Winfried Aßfalg


JJChristian Kreuz 2

Foto: Jungwirth
Die erste Aufgabe des neuen Vereins war, das Erbe der Vorgänger vor dem Verfall zu retten, zu archivieren und wieder zugänglich zu machen. Dies ist mittlerweile voll im Gange und bei der sog. Dienstags-Mannschaft in besten Händen (siehe unten). Und mit dem Ausbau des neuen Museums "Schöne Stiege" wurde auch die räumliche Zugänglichkeit bestens gelöst.

Der Ausbau allein brachte jedoch noch nicht die Lösung, wie das Museum gestaltet und organisiert werden könnte.
Hier fand nun der Altertumsverein ein neues, mittlerweile unverzichtbares Betätigungsfeld:

In Absprache mit der Stadt Riedlingen und mit deren Unterstützung gestaltet und betreut er heute das 2002 neugegründete Museum im Gebäude "Schöne Stiege" mit seinem Ableger im ehemaligen Spital zum Hl. Geist, Wochenmarkt 3, der heutigen städtischen Galerie zum Hl. Geist. Über 70 Mitglieder des Vereins öffnen an den Wochenenden das Museum, machen die Aufsicht und die gewünschten Führungen und sind für die Sicherheit der ausgestellten Gegenstände zuständig.

Aber über die Museumsbetreuung und -Gestaltung hinaus fühlt sich der Verein auch dafür verantwortlich, den Kunsthandel in Bezug auf unsere Stadt zu beobachten:

Immer wieder tauchen auf dem Kunstmarkt Dinge auf, die für Riedlingen und seine Geschichte wichtig sind. Der Altertumsverein versucht, mit seinen bescheidenen Mitteln und ggf. mit der Hilfe von Sponsoren diese Dinge zu erwerben - oder von Sponsoren erwerben zu lassen - , um sie für unsere Heimat zu bewahren und zugänglich zu erhalten.
Derzeit geht es um den Kauf eines hochwertigen Kruzifixes aus der Hand des Bildhauers Johann Joseph Christian (1706-1777), das dem Verein zum Kauf aus Privatbesitz angeboten wird. (siehe oberes Foto).
Es ist sozusagen das Modell für jenes hochrangige Kunstwerk, das der frühere Landrat und jetzige Sparkassenpräsident Peter Schneider aus Anlass des 300. Geburtstages des Riedlinger Bildhauers Johann Joseph Christian dem Museum als Dauerleihgabe aus Mitteln der OEW überreichen konnte.
(unteres Bild - )


nach oben

Sammlungen



Der Altertumsverein Riedlingen besitzt heute eine der bedeutendsten Sammlungen von Hinterglasbildern aus allen Gegenden, Schulen und Epochen. 120 davon werden im Museum gezeigt. Viele sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch Ausdruck tiefer Frömmigkeit.
Ein Großteil dieser Bilder musste mit staatlicher Hilfe und großem Aufwand sorgsam restauriert und gesichert werden. Im Museum "Schöne Stiege" können sie wieder  der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Schon diese einmalige Sammlung lohnt einen Besuch unseres Museums.

Ein weiterer Schwerpunkt sind barocke Skulpturen und Plastiken, die vorwiegend in der Städtischen Galerie ausgestellt sind. Dieser Schatz konnte in den letzten Jahren durch wertvolle Neuerwerbungen vervollständigt werden.

Das Museum ist glücklich, dass es außer Kunstwerken längst vergangener Zeiten auch Schätze aus jüngster Zeit zugänglich machen kann:
die Albert-Burkart-Stiftung, die die Familie des 1982 verstorbenen Ehrenbürgers der Stadt Riedlingen Prof. Albert Burkart, Professor am Städel in Frankfurt, zu seinem 100. Geburtstag 1998 errichtete.
In einem Raum der Städtischen Galerie sind wechselnde Exponate des Wirkens von Albert Burkart zu sehen.



Sammlung Ausschnitt

Foto: Winfried Aßfalg


Nepomuk

Foto: Winfried Aßfalg


nach oben

Mitglieder
Nach seiner Neugründung am 23. März 1999 mit 25 Mitgliedern hatte der Verein am Ende des Jahres 1999 bereits wieder 80 Mitglieder.
Ende 2005 waren es 468, Ende 2006 sind 569, im Juni 2007 600 und derzeit fast 700 Mitglieder  - ein Beweis dafür, dass der Verein mit seiner Tätigkeit viel Anklang findet: bei ehemaligen Riedlingern - hier sind Klassentreffen der große Renner - aber natürlich auch bei den Riedlinger Bürgern:
statistisch gesehen sieht dies so aus (Stand März 2009):
423 Vereinsmitglieder wohnen in Riedlingen, weitere
69   wohnen in der Umgebung, und
197
Vereinsmitglieder wohnen im übrigen Deutschland, von Hamburg über Berlin bis München
8     Vereinsmitglieder wohnen im Rest der EU, und
3     Vereinsmitglieder wohnen in USA.


Beitrittserklärung
Falls Sie noch nicht Mitglied des Altertumsvereins sind - werden Sie dies!
Mit einem eher bescheidenen Mitgliedsbeitrag unterstützen Sie dennoch die Aktivitäten des Vereins ganz wesentlich, sind dies doch die Mittel, die dem Verein den einen oder anderen Ankauf ermöglichen.
Eine Beitrittserklärung finden Sie hier:
als html-Seite dieser Homepage oder als pdf-Dokument. Beide können Sie ausdrucken und an uns senden.


Mitglied auf Zeit
Wir haben Freunde unseres Museums, die im Ausland wohnen. Für sie sind die Bankkosten, die zur Überweisung des jährlichen Mitgliedsbeitrags berechnet werden, oft höher als der Mitgliedsbeitrag selbst.
Ihnen bieten wir an:
überweisen Sie uns - von Ihrem Wohnsitz aus, oder über Freunde in Deutschland, die dies für Sie hier erledigen - einen größeren Betrag Ihrer Wahl. Wir berechnen aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, für wieviele Jahre Ihr Betrag als Mitgliedschaft zu rechnen ist.
Sie erhalten dann in dieser Zeit (einer zeitlich beschränkten Mitgliedschaft) sämtliche Jahresgaben portofrei übersandt.

Die Kontonummer des Altertumsvereins ist:
Konto 1345001                  IBAN:  DE84 6549 1510 0001 3450 01
Volksbank-Raiffeisenbank (VB-RB) Riedlingen,
BLZ 65491510                   BIC:     GENODES1VRR


Jahresgabe

Titelblatt

Jahresgabe 2007

alle Fotos: Winfried Aßfalg

Jahresgabe 2009

CD-Booklet

Erfolgreiche Jahre haben die Vereinsleitung und Museumsmannschaft beflügelt, den Erfolg in Form von besonderen weihnachtlichen Jahresgaben an die Vereinsmitglieder zurückzugeben:
2003 erhielten die Vereinsmitglieder ein Büchlein mit den ausgestellten Bildern des Riedlinger Malers Anton Denzel,
2004 den großartigen Kalender mit Darstellungen Riedlingens aus fünf Jahrhunderten
2005 das neueste Werk des Museumsbeauftragten der Stadt - (gleichzeitig Vorsitzender des Altertumsvereins, Autor, Forscher) Winfried Aßfalg:
Lauter Riedlinger - Prominenz aus 5 Jahrhunderten, das aus Anlass des 750-jährigen Stadtjubiläum Riedlingens verfasst wurde.
(Dieses einmalige Buch können Sie im Museumsladen oder - per Post, Fax oder email - beim Museumsbüro erwerben)
2006 einen Kalender mit Bildern vieler in der Johann-Joseph-Christian-Ausstellung gezeigter Kunstwerke, meisterhaft fotografiert von Winfried Aßfalg. Die Resonanz auf den Kalender war riesengroß
2007 wurde mit Bildern von Exponaten der Spielzeug-Ausstellung wieder ein Kalender gestaltet
2008 gab es ein besonderes Schmankerl: ein Buch mit den Tagebuchaufzeichnungen des jungen Riedlingers
Andreas Mayser, entstanden in den Jahren 1836/1837.  Dieser war damals Assistent des Oberamtmanns in Riedlingen.
Das Buch hat 128 Seiten und ist mit 83 historischen Abbildungen versehen
und schildert das Arbeits- und Freizeitverhalten eines jungen Mannes.
2009 war Jahresgabe die von Frau Prof. Hedwig Bilgram eingespielte CD ihres Konzertprogramms vom April 2009, das sie auf dem Konrad-Graf-Hammerklavier speziell für diese Tonaufnahme wiederholte.


nach oben

Veranstaltungen
Der Altertumsverein ist auch ein wesentlicher Veranstalter von Vorträgen - oft zusammen mit der Volkshochschule Donau Bussen e.V. - und von Konzerten auf dem Original Konrad-Graf-Hammerklavier, das als Leihgabe in der Städtischen Galerie steht.
 
Das diesjährige Programm finden Sie hier im

Veranstaltungskalender 2010


Verantwortliche
Der Vorstand des Altertumsvereins:
Winfried Aßfalg, Vorstandsvorsitzender
Dr. Artur Ulrich, stellv. Vorsitzender
Rolf Kronenbitter, Schriftführer (gestorben)
Manfred Birkle, Schatzmeister

Der Beirat:
Dietmar Bartnik
Peter Haggenmüller
Ilse Jäger
Werner Müller
Hans Petermann, Bürgermeister
Ulrich Widmann

Die Kassenprüfer:
Roland Uhl
Dr. Blersch
Die Museumsmannschaft (Dienstag ist Dienst-Tag):
Winfried Aßfalg
Gerhard Diesch
Franz-Josef Gerster
Peter Haggenmüller
Werner Müller
Wolfram Teschner
Bernard Mohr besorgt den Pressespiegel
und
Dr. Artur Ulrich - dieser macht wöchentlich die Museumskasse!
nach oben