Ausstellung von 12. September bis 16. November 2025.
Die Vernissage ist am Freitag, 12. September um 18:30 Uhr.
Hans Gunsch bearbeitet seit mehr als 20 Jahren das Sujet der menschlichen Figur. Von anfänglicher abstrakter Darstellung fand er zunehmend zu einem atmosphärischen Realismus, den er durch eine Vielzahl von Farbschichten erreicht. Häufig treten Figuren auf, die in einem wortlosen Dialog stehen. Es sind Personen, deren Blick nach innen gerichtet ist. Sie stehen in einem Farbraum, der sich einer räumlichen Verortung entzieht.
Gunsch hat vor seiner figürlichen Malerei sich intensiv der Farbfeldmalerei gewidmet und dabei die Farbe als Wesen und Substanz ergründet. Er hat sich einen Begriff von Farbe als einem Phänomen verschafft, das Autonomie beansprucht. Entsprechend hat die Farbe in seinen Gemälden ein Eigenleben und verbindet sich durch Überlagerungen mit der menschlichen Figur. Es gibt keinen Vorder- oder Hintergrund. Die Bilder sind bedeutungsoffen und können für die Betrachtenden der Beginn einer eigenen Geschichte sein.






